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Österreichischer Forschungs- und Technologiebericht 2019-2022

laufend, im Auftrag des BMBWF, BMVIT und BMDW

WPZ Research erstellt gemeinsam mit der KMU Forschung Austria und dem Zentrum für Soziale Innovation, sowie mit Technopolis Austria, VDI/VDE-iit in Berlin und dem Industriewissenschaftlichen Institut den Forschungs- und Technologiebericht für die Jahre 2019-2022. Der Forschungs- und Technologiebericht ist ein Lagebericht gemäß § 8 Forschungsorganisationsgesetz (FOG) über die aus Bundesmitteln geförderte Forschung, Technologie und Innovation in Österreich. Darüber hinaus gibt der Bericht einen Überblick über die Positionierung Österreichs im internationalen Vergleich und zeigt Trends im FTI-Bereich auf.

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Evaluierung der Programme „i2 Business Angels“ und „aws Business Angel Fonds”

Ecker, B., Gassler, H., Gogola, G., Sardadvar, S. und Pinetz, E (2019):

im Auftrag der aws

Der Risikokapitalmarkt in Österreich ist im internationalen Vergleich insgesamt nur schwach ausgeprägt. Auf den Mangel an Risikokapital wird auch seitens der Europäischen Kommission regelmäßig hingewiesen, so auch im 2018 erschienenen European Innovation Scoreboard, wo die Risikokapitalfinanzierung in Österreich – wie in den vergangenen Jahren – als dringendes Handlungsfeld identifiziert wird. Folglich kommt Programmen und Initiativen, welche dem Mangel an Risikokapitalfinanzierung entgegenwirken, nicht nur aus innovationspolitischer Sicht, sondern auch gesamtwirtschaftlich eine große Bedeutung zu. Um dieser Schwäche zu begegnen, wurde über die Jahre in Österreich ein Förderportfolio entwickelt. Hierzu zählt auch die Unterstützung von Business Angels, die als Teil des Risikokapitalmarkts verstanden werden, insbesondere wenn diese Investitionen in junge, innovative Unternehmen tätigen. Um Investitionen durch Business Angels zu fördern, bietet die aws zwei spezielle Programme an – das Service „i2 Business Angels“ und den „aws Business Angel Fonds“. Beide Programme wurden 2019 evaluiert.

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Mobilisierung und Einsatz von Wagniskapital im Rahmen von Innovations- und Wachstumsfinanzierung

Keuschnigg, C. und Sardadvar, S. (2019)

im Auftrag des RFTE und der AVCO

Inhalt der Studie ist eine tiefgehende Analyse, wie Wagniskapital für die Innovations- und Wachstumsfinanzierung mobilisiert und welche Instrumente und Rahmenbedingungen den Einsatz von Wagniskapital im Allgemeinen und Smart Capital im Besonderen in Österreich unterstützen können. Ausgehend von der österreichischen Situation – welche volkswirtschaftliche Bedeutung hat Wagniskapital – im Vergleich zu anderen Ländern soll vor allem ein Blick in die Ansätze, Wege und Initiativen von mit Wagniskapital besser ausgestatteten Ländern einen Erkenntnisgewinn bringen, wie in Österreich in Zukunft Angebot und Nachfrage von Smartem Capital noch besser gesteuert und damit auch Wachstumsprozesse noch besser unterstützt bzw. gesichert werden können – entsprechend dem übergeordneten Innovations- und wirtschaftspolitischen Ziel, Österreich in die Position eines Innovation Leader zu heben.

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Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung für den Import und Export von tertiären Bildungsangeboten

Campbell, D.

laufend, im Auftrag des BMBWF

Angesichts der Aktualität des Themas werden auf Basis eines internationalen Vergleichs Empfehlungen für Österreich abgeleitet bzw. erarbeitet.

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Begleitende Evaluierung des MA23-Projekts „Internationalization@home relaunched – professionell, zeitgemäß und weltoffen lehren und lernen“

Ecker, B., und Gogola, G.

laufend, im Auftrag der FHWien der WKW

Die Begleitevaluierung basiert auf formativen wie auch teils auf konzeptionellen Ansätzen. Der Projektverlauf wird dabei von extern; d.h. von einer neutralen Person, die sowohl Kenntnisse in der Hochschulforschung als auch Evaluierungserfahrung aufweist, begleitet. Neben einer gewissen Controlling-Funktion im Sinne „Machen wir es richtig?“ sollen auch Erfahrungen, Einsichten, Meinungen usw. gesammelt werden und in den Projektverlauf einfließen, nicht zuletzt um basierend auf Evidenzen, Beobachtungen und Inputs etwaige Interventionen vornehmen zu können. Schließlich sollen damit auch die Zielerreichung gesichert und der Projekt-Output verbessert werden.

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Bedeutung und Besteuerung des Einzelhandels in Österreich, sowie die Herausforderungen gegenüber dem Online-Handel

Ecker, B., Pinetz, E., Sardadvar, S. und Varro, D. (2018)

Der Einzelhandel nimmt in der österreichischen Volkswirtschaft eine wichtige Rolle ein. 2017 setzte der Einzelhandelssektor rund 70,6 Mrd. Euro (brutto) um und beschäftigte rund 332.100 Personen, knapp die Hälfte davon in Teilzeit. Seit 2014 wächst der Umsatz sowohl nominell wie real, nachdem er in den Jahren 2011 bis 2013 zurückgegangen war. Innerhalb der Einzelhandelsbranche zeigen die Online-Shops der Einzelhandelsunternehmen mit Sitz in Österreich ein stärker ausgeprägtes Wachstum als der stationäre Einzelhandel. Ein interdisziplinäres Team bestehend aus Ökonomen und Steuerexperten analysiert den Trend in Richtung Online-Handel und bereitet die Analysen dabei auch wirtschaftspolitisch auf.

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OECD TIP Case Study: Assessing the Policy Mix for Knowledge Transfer between Industry and Science in Austria

Ecker, B., Reiner, C., Gogola, G. und Höller, G. (2019)

im Auftrag des BMDW

Seit den 1990er Jahren ist Österreich ein beachtlicher Aufholprozess im Bereich Forschung und Innovation gelungen. So sind nicht nur die Ausgaben für F&E stets angestiegen, auch konnten der akademische Output deutlich gesteigert, die Forschungsorientierung erhöht und Wissenschaft-Wirtschaftskooperationen erfolgreich ausgebaut werden. Große Programme wie das COMET und die CD-Labors haben zu dieser Entwicklung ganz wesentlich beigetragen und werden heute international als Best Practice angesehen. Tatsächlich gibt es in Österreich bislang keine „top-down“ Strategie bzw. konkrete Steuerungsmaßnahmen zum „Policy-Mix für Wissenstransfer“ für den FTI-Standort, vielmehr sind die bisherigen Entwicklungen eine Summe vieler einzelner Maßnahmen, Programme, Initiativen und Regelungen. Im Zuge dessen hat sich auch das Förderportfolio mit Fokus, die Wissenschaft-Wirtschaftskooperationen zu stärken, über die Jahre ausgeweitet, zuletzt auch angetrieben von dem Bestreben, auch universitäre Spin-offs in Österreich verstärkt unterstützen zu wollen. Der Wissenstransfer nimmt zudem auch einen prominenten Stellenwert in den Leistungsvereinbarungen der Universitäten mit dem Wissenschaftsministerium ein, wie auch wurde erst jüngst eigenes ein neues Programm, die Spin-off Fellowships nach Vorbild der ETH Zürich, ins Leben gerufen. Vor diesem Hintergrund ist es daher Ziel der OECD TIP Studie, all diese Entwicklungen darzulegen und einen systemischen Blick darauf zu werfen.

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HEInnovate Country Review Austria

Ecker, B., Campbell, D. F. J., Pechar, H., Reiner, C. und Welp-Park, E.

laufend, im Auftrag des BMBWF und der OECD: Erstellung des Background Berichts und Begleitung der Vor-Ort-Besuche an Österreichs Hochschulen

Der HEInnovate Country Review hat zum Ziel, den Status-quo und die Rahmenbedingungen hinsichtlich der Wechselwirkungen Wissenschaft-Wirtschaft zu erheben und damit einhergehend insbesondere innovationsrelevante Themen im Hochschulbereich, wie z.B. Ansätze und Maßnahmen zur Umsetzung der unternehmerischen Universität, die Verankerung von Entrepreneurship in der Lehre, Aus- und Weiterbildung, die Unterstützung von Gründungsvorhaben im Rahmen des Wissens- und Technologietransfers (Stichwort: Third Mission), den Auf- und Ausbau eines universitären Gründungsökosystems, die Unterstützung von Start-ups/Spin-offs usw., aufzubereiten und auf seine Stärken und Schwächen hin zu analysieren.

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Risikokapital für den Mittelstand: Ex-ante-Prüfung der Steuerbegünstigungen für Mittelstandsfinanzierungsgesellschaften (MiFiG)

Keuschnigg, C. und Sardadvar, S. (2018)

Die Studie hat erstmals das fehlende Beteiligungskapital für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Österreich geschätzt. Des Weiteren wird dargelegt, dass Steueranreize durchaus geeignet sind, den Mangel an externem Risikokapital zu beheben. Im Zuge dessen wird auch das neue Mittelstandsfinanzierungsgesetz näher betrachtet.

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Risikokapitalprämie: Eine Maßnahme der aws zur Belebung des österreichischen Kapitalmarkts

Keuschnigg, C., Sardadvar, S., Ecker, B. und Gogola, G. (2018)

Eine Studie im Auftrag der aws in Kooperation mit dem WPZ

In Österreich ist der Risikokapitalmarkt im internationalen Vergleich nur sehr schwach ausgeprägt. Es ist daher ein erklärtes Ziel der Bundesregierung, dieser Schwäche entgegenzuwirken. Damit sollen die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs gestärkt werden. Die aws nimmt in der Finanzierung innovativer Start-ups und Wachstumsunternehmen eine bedeutende Rolle ein, indem sie verschiedene Finanzierungsinstrumente wie Kredite, Zuschüsse, Garantien und Beteiligungen samt Begleitmaßnahmen wie Beratung und Coaching anbietet. Zusätzlich ist nun die Einführung einer „Risikokapitalprämie“, ähnlich dem erfolgreichen „INVEST“-Programm in Deutschland, angedacht. Ziel ist es dabei, dass die Risikokapitalprämie Beteiligungen von Investoren an innovativen Start-ups fördert. Die Förderung ist allerdings an die Erfüllung bestimmter Bedingungen geknüpft, auf welche die Studie näher eingeht.

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Forschung an Universitäten

Ecker, B., Sardadvar, S. und Gogola, G. (2017)

Erstellung des Abschnitts „Forschung an Universitäten“ für den Universitätsbericht 2017

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Postdocs und wissenschaftliche Karriere

Ecker, B. und Gogola, G. (2017)

Erstellung des Abschnitts „Postdocs und wissenschaftliche Karriere“ für den Universitätsbericht 2017

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Engineering goes International (ENGINE)

Ecker, B.

laufend, Begleitung des Projekts „ENGINE“ an der Fachhochschule Technikum Wien, finanziert von der Stadt Wien für den Zeitrahmen 2017-2020

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Innovationsland Österreich: F&E, Unternehmensentwicklung und Standortattraktivität

Keuschnigg, C., Ecker, B., Sardadvar, S. und Reiner, C. (2017)

Eine Studie in Kooperation mit dem WPZ unter der Leitung von Univ. Prof. Christian Keuschnigg.

Ausgehend von einem statistischen Porträt zeigt die Studie Zusammenhänge von F&E, Unternehmenswachstum und Internationalisierung auf und werden aktuelle wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen diskutiert. Daraus ableitend legen die AutorInnen 10 Punkte vor, welche für eine neue Innovationsstrategie für Österreich richtungsweisend sind, konkret:

  1.      Grundlagenforschung ausbauen
  2.      Patentierung unterstützen
  3.      Gründungsdynamik stärken
  4.      Steuerliche Diskriminierung des Risikokapitals abbauen
  5.      Fiskalische F&E-Förderung erhalten
  6.      Wagnisfinanzierung stärken
  7.      Kapitalmarkt und Börse stärken
  8.      Märkte offen halten
  9.      Reallokation und Strukturwandel erleichtern
  10.      Innovationsstandort für multinationale Unternehmen sichern

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Evaluierung der Forschungsprämie gem. § 108c EStG

Ecker, B., Fink, N., Sardadvar, S., Kaufmann, P., Sheikh, S., Wolf, L., Brandl, B., Loretz, S. und Sellner, R. (2017)

Eine Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Finanzen in Kooperation mit der KMU Forschung Austria und dem Institut für Höhere Studien.

Die Forschungsprämie ist in Österreich das einzige steuerliche Instrument zur Förderung von Forschung, das von allen Unternehmen gleichermaßen in Anspruch genommen werden kann. Die Evaluierung zeigt auf, wie sich die Forschungsprämie in den Jahren 2009 bis 2015 entwickelt hat und wie sich die Forschungsprämie heute im internationalen Vergleich darstellt. Darüber hinaus werden die Wirkungen der Unternehmen, welche die Forschungsprämie in Anspruch nehmen, näher untersucht.

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Österreich in der EU oder Öxit?

Keuschnigg, C. und Sardadvar, S. (2016)

Eine Studie in Kooperation mit dem WPZ unter der Leitung von Univ. Prof. Christian Keuschnigg.

Die Studie legt die Bedeutung der EU Mitgliedschaft dar und zeigt, auf welche EU-Reformen Österreich als vollwertiges Mitglied hinwirken sollte.

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EU12 MigrantInnen in Wien

Gstrein, M. (2016)

Sozio-ökonomische Situation und Inanspruchnahme von Sozialleistungen.

Die Studie zum Thema soziale Dimension der Mobilität innerhalb der EU analysiert Zuwanderung und Bestand sowie die sozio-ökonomische Situation der aus den neuen EU-Ländern stammenden StaatsbürgerInnen in Wien. Sie untersucht ihren Bedarf an und ihre Inanspruchnahme von Sozialleistungen und zeigt eventuelle Auswirkungen dieser Zuwanderung auf das Angebot öffentliche Dienstleistungen in Wien auf.

Studie herunterladen

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Das Kompetenzzentrum Hochschulforschung

geht online, 09.11.2017

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Sardadvar, S. und Reiner, C. (2017):

Does the presence of high-skilled employees increase total and high-skilled employment in the long run? Evidence from Austria, Empirica 44, 59-89. Link

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Als Mitglied der COST Action IS 1409 zu „Gender and health impacts of policies extending working life in Western countries“ nahm Michaela Gstrein an der mid term Konferenz in Zagreb teil.

Nähere Informationen unter: www.cost.eu/COST_Actions/isch/IS1409 und http://genderewl.com

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Reiner, C., Meyer, S. und Sardadvar, S. (2017):

Urban attraction policies for international academic talent: Munich and Vienna in comparison, Cities 61, 27-35. Link

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Ecker, B. und Gassler, H. (2016):

Forschung und immaterielle Investitionen als zentrale Elemente für die Zukunftssicherung moderner Volkswirtschaften, Wirtschaftspolitische Blätter 1/2016, 87-99. Link

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Ecker, B. und Weyerstrass, K. (2016):

Industrie 4.0 als Chance für eine stärkere Industrie, als Schlüssel für mehr Wettbewerbsfähigkeit, Wirtschaftspolitische Blätter 2/2016, 23-36. Link

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Sardadvar, S. und Hajji, A. (2016):

The long run interregional distribution of human capital in Austria: what role for knowledge intensity of production? Mitteilungen der Österreichischen Geographischen Gesellschaft 158, 167-192. Link

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Sardadvar, S. (2016):

Regional economic growth and steady states with free factor movement: theory and evidence from Europe, Région et Développement 43, 21-58. Link

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WPZ Research ist Mitglied der

Österreichischen Plattform für Forschungs- und Technologiepolitikevaluierung (fteval)