Eigenfinanziertes Projekt. Andreas Pfaffel, Brigitte Ecker (WPZ Research), in Kooperation mit Christiane Spiel & Bernhard Keppler (UPV – Verband der Professorinnen und Professoren der österreichischen Universitäten).

Die COVID-19-Pandemie hatte aus Sicht der österreichischen Universitätsprofessor*innen sowohl negative als auch positive Effekte. Es kam zu einer Verringerung der Forschungskooperationen mit anderen Universitäten und der Wirtschaft, zu viel Online-Lehre mit einem sehr hohen Aufwand für die Unterrichtsvorbereitung, einem überbordenden Verwaltungsaufwand und psychischer Belastung. Als positiv wahrgenommen wurde ein allgemein gestiegenes öffentliches Interesse an Forschung, die technische Aufrüstung der Hörsäle, ein hoher Kompetenzzuwachs in der Online-Lehre und der zeitsparende Zugang zu Online-Meetings und Online-Konferenzen.

Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des unabhängigen und gemeinnützigen Forschungsinstituts WPZ Research in Kooperation mit dem Verband der Professorinnen und Professoren der österreichischen Universitäten (UPV) an der über 100 Universitätsprofessor*innen im April/Mai 2022 teilnahmen. Ziel dieser Befragung war es, die Situation an den Universitäten nach zwei Jahren Pandemie sowie künftige Entwicklungen mit Fokus auf Forschung, Lehre und Verwaltung aus Sicht der Universitätsprofessor*innen zu erfassen.

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Ökonomisches Gutachten im Auftrag vom Verein zur Revitalisierung und architektonischen Aufwertung der Wiener Gründerzeithäuser, UIrich Schuh, Michaela Gstrein, unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Christian Keuschnigg.

Mit dem Gutachten wurde der Beweis erbracht, dass aufgrund einer Beschränkung der Mieteinnahmen durch das österreichische Mietrechtsgesetz und im Besonderen durch den Wiener Richtwert die privaten Wiener Altbauten nicht in einem ordentlichen Zustand erhalten und die Vermieter keinen Gewinn erzielen können.

Unter der Leitung von Univ.-Prof. Christian Keuschnigg, finanziert vom Jubiläumsfonds der OeNB.

The research project “Bank and Capital Market Regulation: A Quantitative Analysis for Austria” consists of three distinct parts, namely, (i) macroeconomic adjustment in a monetary union; (ii) banks, reallocation, and creative destruction; (iii) fiscal consolidation after the Covid-19 crisis. All three parts share a common methodology, namely, dynamic stochastic general equilibrium (DSGE) analysis. This approach represents the state of the art of quantitative analysis in macroeconomics and is suitable for studying both short-term (e.g., macroeconomic stabilization, monetary policy) and long-term phenomena (e.g., growth, productivity). In particular, it allows for quantitative simulations of counterfactual policies and scenarios that are key in each part of the project.

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Im Rahmen der Programmschiene von Eramus+ “European Forward Looking Cooperation Projects in the fields of Education and Training” startete im Herbst 2019 im Auftrag der Europäischen Kommission, das zweijährige, internationale Projekt BeyondScale “Developing the Organisational Capacity of Higher Education Institutions using the HEInnovate platform to facilitate peer learning and a pan-European community of practice”.

Das Projekt wurde von WPZ Research koordiniert, Kooperationspartner waren die folgenden Institutionen: Center for Higher Education Policy Studies der University of Twente, University of Ruse, Universität Innsbruck, FH-Campus Wien, Munster Technological University, Dublin City University, Stiching NHL Stenden Hogeschool, Polytechnic Institute of Viana do Castelo und Universidade Nova de Lisboa.

Unterstützt wurde das Projekt auch von zahlreichen assoziierten Partnern, wie dem österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, der Higher Education Authority of Ireland, dem Institut Education and Learning Sciences of Wageningen University & Research, dem DAAD (Deutscher Akademischenr Austauschdienst), dem CEEN (Campus Entrepreneurship Enterprise Network), dem Bulgarian Ministry for Education and Science und dem Ministerie van Onderwijs, Cultuur en Wetenschap in den Niederlanden.

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Sascha Sardadvar, Brigitte Ecker, im Auftrag der aws.

Die aws bietet im Programm „aws Garantie“ Unternehmen Sicherheiten, welche Banken üblicherweise von Unternehmen fordern, wenn diese Investitions- und Betriebsmittel finanzieren. Die Zielgruppe sind gewerbliche und industrielle Unternehmen aller Größen mit Sitz oder Betriebsstätte in Österreich.

Eine besondere Spezifikation im Programm „aws Garantie“ ist „Eigenkapital hebeln“, vormals „Double Equity“. Gefördert werden bis zu sechs Jahre (nach Gründung oder Übernahme) alte KMU, indem Eigenmittel, welche die KMU in ein Vorhaben einbringen, durch die Aufnahme eines Kredits verdoppelt werden, für den die aws für bis zu 80 % der Kreditsumme garantiert. Das Eigenkapital muss dabei nicht von den Unternehmerinnen und Unternehmern selbst aufgebracht werden, sondern kann auch von Dritten stammen. WPZ Research wurde beauftragt, das Programm zu evaluieren.

Brigitte Ecker, Andreas Pfaffel, Verena Régent; wissenschaftliche Assistenz: Laura Dusl, im Auftrag des BMBWF. 

Für die Umsetzung der europäischen und internationalen Mobilitäts- und Kooperationsprogramme verantwortlich ist in Österreich der OeAD. Der OeAD fungiert als zentrale Servicestelle für Bildung, Wissenschaft und Forschung und ist in dieser Rolle auch beauftragt, die Stipendien zur Nachwuchsförderung des BMBWF abzuwickeln. Diese Stipendien sind Inhalt der durchzuführenden Studie.

Die Evaluierungsstudie hat das Ziel, den Mehrwert für Fördernehmerinnen und Fördernehmer der Stipendien- und Forschungskooperationsprogramme der fünf Sonderrichtlinien namens Auslandslektorate, Stipendienprogramme INCOMING, Stipendienprogramme OUTGOING, Programmstipendien und Maßnahmen zur Internationalisierung zur Förderung der Mobilität von Studierenden, Lehrenden und Forschenden an Hochschul- und Forschungsinstitutionen in Österreich sowie im Ausland näher zu betrachten. Der Evaluierungs­zeitraum umfasst die Jahre 2016–2021.

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im Auftrag der OECD

Neben Ungarn, Portugal und Slowenien nimmt Österreich an der „Enhancing Labour Market Relevance and Outcomes of Higher Education“ – LMRO Partnership Initiative, lanciert und gemeinsam getragen von OECD und EC, teil. WPZ Research unterstützt die Vor-Ort-Besuche an ausgewählten österreichischen Universitäten (JKU, AAU und TU Wien) sowie den internationalen Call for „Good Practices“.