Neue Publikation aus dem Erasmus+-Projekt CLOUD HED

Wie können Hochschulen auf Krisen reagieren, in denen geopolitische Instabilität, bewaffnete Konflikte und rascher technologischer Wandel gleichzeitig auftreten? Diese Frage steht im Zentrum des neuen Kapitels „Building the ‘Cloud University’“, das heute im Sammelband Openness: A Mission Challenged bei Brill erschienen ist.

Die Publikation entstand im Rahmen von CLOUD HED, einem von WPZ Research koordinierten und durch Erasmus+ finanzierten Projekt, das sich mit der digitalen Transformation und institutionellen Resilienz von Hochschulen in Krisenkontexten beschäftigt.

Die Studie basiert auf Fallstudien von vier Hochschulen in Israel, Lettland, Polen und der Ukraine und untersucht deren Vorbereitung auf eine krisenbedingte Verlagerung zentraler Hochschulprozesse in den digitalen Raum. Dabei werden Managementstrukturen, Lehre und Curricula sowie die technische Infrastruktur betrachtet.

Die Ergebnisse zeigen, dass digitale Krisenresilienz weit über die technische Ausstattung hinausgeht. Entscheidend sind ebenso flexible Governance-Strukturen, digitale Kompetenzen und Akzeptanz von Mitarbeitenden und Studierenden sowie gezielte Unterstützungsangebote. Die Studie unterstreicht damit die Bedeutung eines ganzheitlichen, hochschulweiten Ansatzes für digitale Transformation unter Krisenbedingungen.

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