Die Konferenz der European Higher Education Society (EAIR) findet heuer unter dem Motto “Transformation Fast and Slow: Quality, Trust and Digitalisation in Higher Education” als online Event statt.

WPZ Research ist mit einem Vortrag von Frau Dr. Verena Régent mit dem Titiel „Third mission activities and stakeholders’ trust in higher education institutions“ wie auch im Networking Space „HEInnovate – enhancing the use and usefulness of a self-reflection tool” mit dem Erasmus+ Projekt BeyondScale vertreten.

Weitere Informationen: https://www.eairweb.org/

Empowerment-Session von Laura Bassi 4.0 & INNOVATORINNEN (w-fFORTE): https://www.ffg.at/veranstaltung/meine-mission-zukunft-so-gehe-ich-meinen-weg-frauen-gestalten-mit-innovationen

Bei dieser Empowerment-Session von BMDW & FFG erzählen spannende Frauen aus unterschiedlichen Innovationsfeldern, weshalb sie für ihre Forschung und Innovationsideen brennen. Eine anschließende Online-Podiumsdiskussion gibt Einblicke in die tägliche Berufs- und Lebenspraxis von Gestalterinnen. Im Online-Chat gibt es die Möglichkeit für alle Teilnehmerinnen ihre Fragen zu stellen.

Die Diskutantinnen, darunter Dr. Brigitte Ecker als Leiterin der Begleiterhebung zu INNOVATORINNEN, erzählen aus ihren Erfahrungen und was es braucht „Gestalterin zu sein“. 

Der Forschungs- und Technologiebericht ist ein Bericht der Bundesregierung über die Lage und Bedürfnisse von Forschung, Technologie und Innovation in Österreich und umfasst 2021 folgende Teile:

Kapitel 1: Aktuelle Entwicklungen in Forschung, Technologie und Innovation
Kapitel 2: Daten, Fakten und Trends, inklusive aktueller Schwerpunktthemen wie COVID-19-Forschung und klimarelevante Forschung
Kapitel 3: Monitoring gemäß Forschungsfinanzierungsgesetz

Zum Bericht: Forschungs- und Technologiebericht_2021

Zum Factsheet: Forschungs- und Technologiebericht 2021_Factsheet

Unter Einsatz des WPZ Innovationsmodells wurden im Auftrag des BMDW die Wirkungen der öffentlichen F&E-Ausgaben untersucht. Dabei kam WPZ zu folgenden Ergebnisse: Ein Euro an öffentlichen Mehrausgaben für die Forschung, Entwicklung und Innovation führt zu einem langfristigen BIP-Zuwachs von 6 Euro. In einem Wachstumsszenario nach dem Muster der vergangenen zehn Jahre sind daher etwa 28% des kumulativen Wachstums auf die Effekte des heimischen Innovationssystems zurückzuführen. Mit öffentlichen Forschungsausgaben, also den Ausgaben für öffentliche Grundlagenforschung, für die Forschungsprämie und für die direkten Förderungen der FFG, kann der Staat wichtige Impulse für mehr private F&E-Investitionen setzen. Damit hebt er die Fähigkeit des Innovationssystems, Wohlstand zu schaffen und neue Lösungen für die großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Digitalisierung, Klimakrise oder Gesundheitskrise zu finden.

Zum Bericht: http://www.wpz-fgn.com/wp-content/uploads/WirkungForschungsausgaben_StudieBMDW2020531.pdf

Zur Kurzfassung: http://www.wpz-fgn.com/wp-content/uploads/WPZ-Analyse25Forschungsausgaben.pdf

Horizon Europe 2021-2024 samt Investitionsstrategie und Schwerpunktbildung für die kommenden Jahre ist veröffentlicht.

Im  Vorgängerprogramm Horizon 2020  konnte Österreich insgesamt 1,78 Mrd. Euro einwerben, was rund 2,8% aller zugeteilten Mittel entspricht. Österreich hat damit mehr Mittel einwerben können,  als es selbst einzahlte. Mit insgesamt 4.627 Horizon 2020-Projekten liegt Österreich am zehnten Platz unter den europäischen Ländern. Die Performance von österreichischen Institutionen und Wissenschafterinnen und Wissenschaftern um europäische Forschungsförderungsgelder ist damit durchaus als sehr erfolgreich anzusehen. Diesen Erfolg gilt es nun auch in Horizon Europe fortzusetzen.

The Midterm Conference of the project BeyondScale, co-funded by Erasmus+ and hosted by the University of Ruse, Bulgaria took place on March 23, 2021.
Programme and Conference Proceedings are available for download.

Die deutsche Innovationserhebung 2020 zeigt, dass die Innovationsausgaben der Unternehmen in Deutschland im Jahr 2019 erneut gestiegen sind und mit 176,9 Mrd. Euro einen neuen Spitzenwert erreichten. Trotz COVID-19-Pandemie gehen die Unternehmen in Deutschland für 2020 nur von einem leichten Rückgang der Innovationsausgaben aus.

Eine aktuelle Studie der Konjunkturforschungsstelle an der ETH Zürich zeigt, dass digitale Investitionen allein nicht ausreichen, um die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu erhöhen. Es braucht eine ausgeprägte Innovationskraft!

Der österreichische Forschungs- und Technologiebericht 2021 wird sich ebenfalls schwerpunktmäßig mit den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie befassen und aktuelle Entwicklungen umfassend analysieren.

Der Standard berichtet, dass die Zahl der institutionellen Start-up-Investoren europaweit zuletzt stark gestiegen ist, Österreich jedoch äußerst unterdurchschnittlich performt. Zum Artikel

Der Mangel an Wagniskapital stellt die chronische Schwäche von Österreichs Innovationssystem dar. Im aktuellen European Innovation Scoreboard liegt Österreich innerhalb der 27 EU-Mitgliedstaaten in der Kategorie „venture capital expenditures“ lediglich an 20. Stelle. In einem WPZ Research Policy Brief analysierte Sascha Sardadvar die Entwicklung im Bereich Wagniskapitalfinanzierung und zog Bilanz über die letzten zehn Jahre.

Die European R&I Policy Evaluation Conference “REvaluation21”, die größte Konferenz in Europa, die sich der Evaluierung von FTI-Politik widmet, findet am 18. und 19. November 2021 in Wien statt.

Die Einreichung von Beiträgen ist ab jetzt möglich!

Zur Event-Homepage

Die EU-Kommission hat bislang 602,3 Mio. € zur Unterstützung von Forschungs- und Innovationsprojekten im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie investiert. Diese Projekte befassen sich mit der Entwicklung von neunen Diagnostika, Behandlungsmethoden, Impfstoffen, sozioökonomischen Folgen der Pandemie, psychischer Gesundheit, digitalen Technologien sowie den Infrastrukturen und Datenquellen, die diese Forschung erst ermöglichen. Weitere 21,4 Mio. € an Fördermitteln sind in den kommenden Monaten geplant. Zur Übersicht der Maßnahmen der EU-Kommission

Auch in Österreich wurden mit Anbeginn des ersten Lockdowns in kurzer Zeit erhebliche Fördermengen von über 30 Mio. € bereitgestellt, um das neuartige Virus zu bekämpfen und dessen soziale und wirtschaftliche Folgen einzudämmen.

Ein Schwerpunktkapitel des diesjährigen Forschungs- und Technologieberichts wird sich daher der COVID-19-Forschung widmen.

 

Die OECD hat ihren Science, Technology and Innovation Outlook für 2021 veröffentlicht und hält darin fest, dass die COVID-19-Pandemie die Forschung und Entwicklung in beispielloser Weise mobilisiert hat. Sowohl der öffentliche als auch der private Sektor haben Milliarden in Entwicklung von Impfstoffen, Behandlungen und Diagnostika investiert.

Eine aktuelle WPZ-Studie für Österreich zeigt, dass die Investition eines Euros in den FTI-Bereich langfristig einen Zuwachs des BIP um bis zu sechs Euro auslöst. F&E-Ausgaben haben eine außerordentlich hohe volkswirtschaftliche Rendite. Angesichts der großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie der Klimakrise oder der Digitalisierung gilt es daher die Grundlagenforschung zu stärken und strategische Prioritäten in der FTI-Politik zu setzen, damit das heimische Innovationssystem zur Bewältigung und Lösung beitragen und damit Wachstum und künftigen Wohlstand sichern kann.

Zum Artikel in APA Science