Kofler, J., Streicher, J., Régent, V., Wagner, I. (2026) Chancen & Grenzen kontrafaktischer Wirkungsanalysen für die österreichische FTI-Politik – eine Situationsanalyse. Technischer Bericht. fteval – Österreichische Plattform für Forschungs- und Technologiepolitikevaluierung. Wien.

Im Jahr 2024 veröffentlichte die deutsche Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) eine Studie, die systematisch dokumentierte, in welchem Ausmaß kontrafaktische Methoden in der deutschen FTI-Evaluationspraxis Anwendung finden. Das österreichische Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF) erkannte das Potenzial einer vergleichbaren Analyse für den österreichischen Kontext und unterstützte die Idee einer eigenständigen Situationsanalyse. Die Österreichische Plattform für Forschungs- und Technologiepolitikevaluierung (fteval) schrieb daraufhin eine Kooperationsstudie aus, um diese Forschungsfragen gemeinsam mit interessierten Mitgliedsinstitutionen zu bearbeiten. Das Konsortium – bestehend aus KMU Forschung Austria, WPZ Research GmbH, Joanneum Research Plattform ftevalführte die Studie zwischen Juli 2025 und Juli 2026 durch.
Die vorliegende Analyse setzt sich aus fünf integrierten Arbeitspaketen zusammen. Zunächst wurde eine umfassende Literaturanalyse zum Stand der akademischen Diskussion über Kausalanalysen in FTI-Evaluationen durchgeführt. Darauf aufbauend erfolgte eine systematische Dokumentenanalyse österreichischer Evaluationen aus dem Zeitraum 2020–2024, in denen kontrafaktische Methoden bereits Anwendung fanden.
Ergänzend wurden internationale Best-Practice-Beispiele untersucht, um Strukturen und Voraussetzungen zu identifizieren, die den erfolgreichen Einsatz kausalanalytischer Methoden ermöglichen.
Parallel dazu wurden qualitative Interviews mit Auftraggeber:innen, Evaluierenden und anderen relevanten Fachakteuren durchgeführt, um Erwartungen, Wahrnehmungen und Kontextbedingungen zu erfassen. Ein Workshop diente der Synthese dieser Erkenntnisse und der gemeinsamen Entwicklung von Handlungsempfehlungen. Diese mehrschichtige Herangehensweise ermöglicht es, den Status quo dokumentarisch zu erfassen, die strukturellen und institutionellen Bedingungen zu analysieren, die den Einsatz kausalanalytischer Methoden prägen, und auf dieser Grundlage evidenzbasierte Empfehlungen für die Weiterentwicklung der österreichischen Evaluationspraxis zu formulieren.

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Kompetenzen in den MINT-Fächern wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sind mittlerweile maßgeblich – nicht nur für den individuellen und persönlichen Erfolg junger Menschen, sondern für den Innovationsstandort. Mit Hilfe der Initiative MINT-Regionen-Qualitätslabel sollen die Bedingungen für die Entstehung, die Entwicklung, den Ausbau und der Vernetzung und Wissenstransfer von MINT-Regionen optimiert und in mehreren Dimensionen unterstützt werden.

WPZ Research wurde von der aws mit der Evaluierungsstudie beauftragt. Diese umfasst eine Analyse des Programmdesigns, der Umsetzung sowie der Wirkungen des Programms in den MINT-Regionen. Ziel ist eine evidenzbasierte Einschätzung der bisherigen Ergebnisse und eine fundierte Grundlage für die Weiterentwicklung des Programms.

Bild und Logo: MINT-Regionen, https://www.mint-regionen.at/die-mint-regionen

Das Austrian Institute for Health Technology Assessment (AIHTA) dient als unabhängige Instanz der wissenschaftlichen Entscheidungsunterstützung im Gesundheitswesen. WPZ Research war mit der Evaluierung durch HTA Austria beauftragt. Im Zentrum der Evaluierung stehen der Mehrwert und damit einhergehend der Nutzen des Instituts für die Stakeholder wie auch für im Gesundheits(politik)bereich handelnde Akteure. Im Rahmen des Projektes wurden die strategische (Aus)wirkung, das Wissensnetzwerk und die Zusammenarbeit, finanzielle Nachhaltigkeit, operative Exzellenz sowie Governance des Instituts überprüft und beurteilt.

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Photo: Adobe Stock – Yuri Arcurs

Das Projekt Unternehmensschuljahr, das im Schuljahr 2023/24 auf Initiative der MINTality Stiftung gestartet wurde, vernetzt Unternehmen mit (MINT-) Mittelschulen in vier intensiven Modulen:

  • Schulbesuch (durch MINT Role Models aus den Unternehmen)
  • Unternehmensbesuch
  • Praxisprojekt
  • Projektpräsentation bei der sogenannten MINTality Fair (im Mai)

Das Unternehmensschuljahr adressiert die Phase der frühen Berufsorientierung und eröffnet Jugendlichen praxisnahe Einblicke in die MINT-Arbeitswelt – insbesondere auch jenen, die bisher wenig Zugang zu technischen Berufsbildern hatten. Als innovatives Bildungsformat an der Schnittstelle von Schule und Wirtschaft zielt es darauf ab, junge Menschen – insbesondere, aber nicht ausschließlich Mädchen – für MINT-Berufe zu begeistern und langfristig zu gewinnen

WPZ Research wurde von der MINTality Stiftung mit der externen Evaluierung des Projektes beauftragt.

Im Auftrag des BMFWF, BMIMI und BMWET.

WPZ Research koordiniert und erstellt von 2023-2026 den jährlich erscheinenden Forschungs- und Technologiebericht gemeinsam mit der KMU Forschung Austria und dem Zentrum für Soziale Innovation, sowie mit Technopolis Austria und VDI/VDE-iit in Berlin . Der Forschungs- und Technologiebericht ist ein Lagebericht gemäß § 8 Forschungsorganisationsgesetz (FOG) über die aus Bundesmitteln geförderte Forschung, Technologie und Innovation in Österreich.

Neben dem Beobachten der Zielerreichung der FTI-Strategie 2030 sowie sämtlicher FTI-politischer Maßnahmen und Initiativen, zeigt der Bericht Österreichs Performance in Wissenschaft und Forschung im internationalen Vergleich auf und umfasst auch das FoFinaG-Monitoring der elf zentralen Einrichtungen.

2026

Österreichischer Forschungs- und Technologiebericht 2026: Lagebericht gem. § 8 (1) Forschungsorganisationsgesetz (FOG) über die aus Bundesmitteln geförderte Forschung, Technologie und Innovation in Österreich in Deutsch

Rezente Entwicklungen, wichtige Daten und Fakten kurz zusammengefasst im Factsheet

In Ergänzung zum Forschungs- und Technologiebericht: Sardadvar, S., Ecker, B. (2026): Österreich im EIS 2026 wieder auf Rang acht, bei allgemeiner Konsolidierung der Positionen und methodischen Problemen

Der Forschungs- und Technologiebericht wird auch in Englisch publiziert: Austrian Research and Technology Report 2026 in English  und Factsheet

2025

Österreichischer Forschungs- und Technologiebericht 2025: Lagebericht gem. § 8 (1) Forschungsorganisationsgesetz (FOG) über die aus Bundesmitteln geförderte Forschung, Technologie und Innovation in Österreich in Deutsch

Rezente Entwicklungen, wichtige Daten und Fakten kurz zusammengefasst im Factsheet

In Ergänzung zum Forschungs- und Technologiebericht: Sardadvar, S., Ecker, B. (2025): Österreich in der Mitte der Strong Innovators im EIS 2025 – jedoch der Abstand zu den Innovation Leaders ist größer geworden

Der Forschungs- und Technologiebericht wird auch in Englisch publiziert: Austrian Research and Technology Report 2025 in English  und Factsheet

2024

Österreichischer Forschungs- und Technologiebericht 2025: Lagebericht gem. § 8 (1) Forschungsorganisationsgesetz (FOG) über die aus Bundesmitteln geförderte Forschung, Technologie und Innovation in Österreich in Deutsch

Rezente Entwicklungen, wichtige Daten und Fakten kurz zusammengefasst im Factsheet

In Ergänzung zum Forschungs- und Technologiebericht: Sardadvar, S., Ecker, B. (2024): Österreich im European Innovation Scoreboard 2024: konstant nach Rängen, Rückfall nach Punkten

Der Forschungs- und Technologiebericht wird auch in Englisch publiziert: Austrian Research and Technology Report 2024 in English  und Factsheet

2023

Österreichischer Forschungs- und Technologiebericht 2023: Lagebericht gem. § 8 (1) Forschungsorganisationsgesetz (FOG) über die aus Bundesmitteln geförderte Forschung, Technologie und Innovation in Österreich in Deutsch

Rezente Entwicklungen, wichtige Daten und Fakten kurz zusammengefasst im Factsheet

PARLAMENTSKORRESPONDENZ NR. 668 VOM 15.06.2023: Link

In Ergänzung zum Forschungs- und Technologiebericht: Sardadvar, S., Ecker, B. (2023): Österreich im European Innovation Scoreboard 2023 konstant im vorderen Mittelfeld – Analyse und Interpretation der Ergebnisse.

Der Forschungs- und Technologiebericht wird auch in Englisch publiziert: Austrian Research and Technology Report 2023 in English  und Factsheet

 

Berichte und Factsheets 2019 – 2022: Link 

Der Zwischenbericht dokumentiert die Fortschritte, die die österreichischen Hochschulen durch gezielte Maßnahmen bereits erzielt haben, und zeigt zugleich noch bestehende Herausforderungen auf.

Der Zwischenbericht, präsentiert von Andreas Pfaffel (WPZ Research), zeigt, dass flexible Studienstrukturen zur Förderung unterschiedlicher Mobilitätsformate an den Hochschulen zunehmend verankert sind. Gleichzeitig besteht bei der Verankerung internationaler Inhalte und interkultureller Kompetenzen in der Lehre weiterhin Entwicklungspotenzial. Dies wäre besonders für Studierende wichtig, die nicht ins Ausland gehen können oder wollen. Auch bei der Anerkennung von im Ausland erbrachten Studienleistungen und Vorqualifikationen bestehen derzeit noch einige Hürden, die die Mobilität von Studierenden erschweren, Hochschulpersonal wird hingegen vor allem durch Zeitmangel an Mobilität gehindert. Darüber hinaus unterstreicht der Bericht die Bedeutung einer gelebten Willkommenskultur sowie der erfolgreichen Integration internationaler Studierender, Lehrender und Hochschulpersonal. Besonderes Augenmerk gilt dabei internationalen Studierenden, die ihr gesamtes Studium in Österreich absolvieren und vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels möglicherweise für den heimischen Arbeitsmarkt gewonnen werden könnten.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung.

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CO2 Steuern, Emissionshandel und Umweltauflagen müssen sein, aber wachstumsfreundlich sind sie nicht. Die Politik sollte vermehrt auf die Kraft der Innovation setzen. In einem neuen Forschungsprojekt für die Initiative «Explore» erforschen wir, wie Österreich den Kampf gegen den Klimawandel mit neuen Wachstumschancen für unser Land verbinden kann. Wie das gelingen kann, lesen Sie im Gastkommentar hier. Was Banken und Kapitalmärkte zur Unterstützung des grünen Strukturwandels beitragen können, lesen Sie im Beitrag für Open Access Government.

Ongoing, on behalf of the European Commission, European Education and Culture Executive Agency (EACEA).

GET-AHED is to be a digital platform developed in consultation with a number of associate partner EU ministries, HEI representative bodies and an existing European University alliance which will provide HEIs across the EU with a range of online tools to enable them to implement the EU’s Green Transition and Green Education and Training priorities. GET-AHED will act as a green transition digital buddy for the HE community across the EU. The platform will provide a range of tools to allow a multiple of HE stakeholder groups to promote and develop whole institutional approaches to sustainability which will focus on:

  • Designing, implementing, and monitoring institution sustainability plans
  • Supporting Higher Education leaders, in embedding sustainability into all aspects of the institution’s operations
  • Supporting staff and students in promoting greater involvement in sustainability initiatives both internally and externally.
  • Designing, implementing, and monitoring approaches related to sustainability operations of a HEI and in particular energy and energy related systems

The consortium members are: WPZ Research (Austria, lead partner), Universidade de Aveiro (Portugal), Munster Technological University (Ireland), University of Ruse Angel Kanchev (Bulgaria) and Fachhochschule Vorarlberg (Austria).