Wissenschaftliche Studien/Projekte

Studien im Auftrag und auf Antrag

Ecker, B., Pinetz, E., Sardadvar, S. und Varro, D.:

Bedeutung und Besteuerung des Einzelhandels in Österreich, sowie die Herausforderungen gegenüber dem Online-Handel

laufend

Der Einzelhandel nimmt in der österreichischen Volkswirtschaft eine wichtige Rolle ein. 2017 setzte der Einzelhandelssektor rund 70,6 Mrd. Euro (brutto) um und beschäftigte rund 332.100 Personen, knapp die Hälfte davon in Teilzeit. Seit 2014 wächst der Umsatz sowohl nominell wie real, nachdem er in den Jahren 2011 bis 2013 zurückgegangen war. Innerhalb der Einzelhandelsbranche zeigen die Online-Shops der Einzelhandelsunternehmen mit Sitz in Österreich ein stärker ausgeprägtes Wachstum als der stationäre Einzelhandel. Ein interdisziplinäres Team bestehend aus Ökonomen und Steuerexperten analysiert nun den Trend in Richtung Online-Handel näher und bereitet die Analysen dabei auch wirtschaftspolitisch auf.

Ecker, B., Reiner, C., Gogola, G. und Höller, G.:

OECD TIP Case Study: Assessing the Policy Mix for Knowledge Transfer between Industry and Science in Austria

laufend, im Auftrag des BMDW

Seit den 1990er Jahren ist Österreich ein beachtlicher Aufholprozess im Bereich Forschung und Innovation gelungen. So sind nicht nur die Ausgaben für F&E stets angestiegen, auch konnten der akademische Output deutlich gesteigert, die Forschungsorientierung erhöht und Wissenschaft-Wirtschaftskooperationen erfolgreich ausgebaut werden. Große Programme wie das COMET und die CD-Labors haben zu dieser Entwicklung ganz wesentlich beigetragen und werden heute international als Best Practice angesehen. Tatsächlich gibt es in Österreich bislang keine „top-down“ Strategie bzw. konkrete Steuerungsmaßnahmen zum „Policy-Mix für Wissenstransfer“ für den FTI-Standort, vielmehr sind die bisherigen Entwicklungen eine Summe vieler einzelner Maßnahmen, Programme, Initiativen und Regelungen. Im Zuge dessen hat sich auch das Förderportfolio mit Fokus, die Wissenschaft-Wirtschaftskooperationen zu stärken, über die Jahre ausgeweitet, zuletzt auch angetrieben von dem Bestreben, auch universitäre Spin-offs in Österreich verstärkt unterstützen zu wollen. Der Wissenstransfer nimmt zudem auch einen prominenten Stellenwert in den Leistungsvereinbarungen der Universitäten mit dem Wissenschaftsministerium ein, wie auch wurde erst jüngst eigenes ein neues Programm, die Spin-off Fellowships nach Vorbild der ETH Zürich, ins Leben gerufen. Vor diesem Hintergrund ist es daher Ziel der OECD TIP Studie, all diese Entwicklungen darzulegen und einen systemischen Blick darauf zu werfen.

Ecker, B., Campbell, D. F. J., Pechar, H., Reiner, C. und Welp-Park, E.:

HEInnovate Country Review Austria

laufend, im Auftrag des BMBWF und der OECD: Erstellung des Background Berichts und Begleitung der Vor-Ort-Besuche an Österreichs Hochschulen

Der HEInnovate Country Review hat zum Ziel, den Status-quo und die Rahmenbedingungen hinsichtlich der Wechselwirkungen Wissenschaft-Wirtschaft zu erheben und damit einhergehend insbesondere innovationsrelevante Themen im Hochschulbereich, wie z.B. Ansätze und Maßnahmen zur Umsetzung der unternehmerischen Universität, die Verankerung von Entrepreneurship in der Lehre, Aus- und Weiterbildung, die Unterstützung von Gründungsvorhaben im Rahmen des Wissens- und Technologietransfers (Stichwort: Third Mission), den Auf- und Ausbau eines universitären Gründungsökosystems, die Unterstützung von Start-ups/Spin-offs usw., aufzubereiten und auf seine Stärken und Schwächen hin zu analysieren.

Keuschnigg, C. und Sardadvar, S. (2018):

Risikokapital für den Mittelstand: Ex-ante-Prüfung der Steuerbegünstigungen für Mittelstandsfinanzierungsgesellschaften (MiFiG)

Die Studie hat erstmals das fehlende Beteiligungskapital für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Österreich geschätzt. Des Weiteren wird dargelegt, dass Steueranreize durchaus geeignet sind, den Mangel an externem Risikokapital zu beheben. Im Zuge dessen wird auch das neue Mittelstandsfinanzierungsgesetz näher betrachtet.

Keuschnigg, C., Sardadvar, S., Ecker, B. und Gogola, G. (2018):

Risikokapitalprämie: Eine Maßnahme der aws zur Belebung des österreichischen Kapitalmarkts

Eine Studie im Auftrag der aws in Kooperation mit dem WPZ

In Österreich ist der Risikokapitalmarkt im internationalen Vergleich nur sehr schwach ausgeprägt. Es ist daher ein erklärtes Ziel der Bundesregierung, dieser Schwäche entgegenzuwirken. Damit sollen die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs gestärkt werden. Die aws nimmt in der Finanzierung innovativer Start-ups und Wachstumsunternehmen eine bedeutende Rolle ein, indem sie verschiedene Finanzierungsinstrumente wie Kredite, Zuschüsse, Garantien und Beteiligungen samt Begleitmaßnahmen wie Beratung und Coaching anbietet. Zusätzlich ist nun die Einführung einer „Risikokapitalprämie“, ähnlich dem erfolgreichen „INVEST“-Programm in Deutschland, angedacht. Ziel ist es dabei, dass die Risikokapitalprämie Beteiligungen von Investoren an innovativen Start-ups fördert. Die Förderung ist allerdings an die Erfüllung bestimmter Bedingungen geknüpft, auf welche die Studie näher eingeht.

Ecker, B., Sardadvar, S. und Gogola, G. (2017):

Forschung an Universitäten

Erstellung des Abschnitts „Forschung an Universitäten“ für den Universitätsbericht 2017

Ecker, B. und Gogola, G. (2017):

Postdocs und wissenschaftliche Karriere

Erstellung des Abschnitts „Postdocs und wissenschaftliche Karriere“ für den Universitätsbericht 2017

Ecker, B.

Engineering goes International (ENGINE)

laufend, Begleitung des Projekts „ENGINE“ an der Fachhochschule Technikum Wien, finanziert von der Stadt Wien für den Zeitrahmen 2017-2020

Keuschnigg, C., Ecker, B., Sardadvar, S. und Reiner, C. (2017):

Innovationsland Österreich: F&E, Unternehmensentwicklung und Standortattraktivität

Eine Studie in Kooperation mit dem WPZ unter der Leitung von Univ. Prof. Christian Keuschnigg.

Ausgehend von einem statistischen Porträt zeigt die Studie Zusammenhänge von F&E, Unternehmenswachstum und Internationalisierung auf und werden aktuelle wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen diskutiert. Daraus ableitend legen die AutorInnen 10 Punkte vor, welche für eine neue Innovationsstrategie für Österreich richtungsweisend sind, konkret:

  1.      Grundlagenforschung ausbauen
  2.      Patentierung unterstützen
  3.      Gründungsdynamik stärken
  4.      Steuerliche Diskriminierung des Risikokapitals abbauen
  5.      Fiskalische F&E-Förderung erhalten
  6.      Wagnisfinanzierung stärken
  7.      Kapitalmarkt und Börse stärken
  8.      Märkte offen halten
  9.      Reallokation und Strukturwandel erleichtern
  10.      Innovationsstandort für multinationale Unternehmen sichern

Link

Ecker, B., Fink, N., Sardadvar, S., Kaufmann, P., Sheikh, S., Wolf, L., Brandl, B., Loretz, S. und Sellner, R. (2017):

Evaluierung der Forschungsprämie gem. § 108c EStG

Eine Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Finanzen in Kooperation mit der KMU Forschung Austria und dem Institut für Höhere Studien.

Die Forschungsprämie ist in Österreich das einzige steuerliche Instrument zur Förderung von Forschung, das von allen Unternehmen gleichermaßen in Anspruch genommen werden kann. Die Evaluierung zeigt auf, wie sich die Forschungsprämie in den Jahren 2009 bis 2015 entwickelt hat und wie sich die Forschungsprämie heute im internationalen Vergleich darstellt. Darüber hinaus werden die Wirkungen der Unternehmen, welche die Forschungsprämie in Anspruch nehmen, näher untersucht.

Link

Keuschnigg, C. und Sardadvar, S. (2016):

Österreich in der EU oder Öxit?

Eine Studie in Kooperation mit dem WPZ unter der Leitung von Univ. Prof. Christian Keuschnigg.

Die Studie legt die Bedeutung der EU Mitgliedschaft dar und zeigt, auf welche EU-Reformen Österreich als vollwertiges Mitglied hinwirken sollte.

Link

Gstrein, M. (2016):

EU12 MigrantInnen in Wien

Sozio-ökonomische Situation und Inanspruchnahme von Sozialleistungen.

Die Studie zum Thema soziale Dimension der Mobilität innerhalb der EU analysiert Zuwanderung und Bestand sowie die sozio-ökonomische Situation der aus den neuen EU-Ländern stammenden StaatsbürgerInnen in Wien. Sie untersucht ihren Bedarf an und ihre Inanspruchnahme von Sozialleistungen und zeigt eventuelle Auswirkungen dieser Zuwanderung auf das Angebot öffentliche Dienstleistungen in Wien auf.

Studie herunterladen

Aktuelle Neuigkeiten erfahren